Kann man Aktien kaufen, ohne ein Depot zu haben?

Man kann zwar grundsätzlich Aktien kaufen und selbst verwahren, ohne ein Depot zu unterhalten. Dies ist allerdings nur noch üblich für Sammlerstücke, Sonderausgaben und Wertpapieren von Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind. Aus Kostengründen, Sicherheitsgründen und der großen Menge bzw. hohen Summen der Emissionen werden Aktien heute normalerweise nicht mehr als Einzelstück ausgegeben. Vor allem durch die kostenlosen Depotkonten besteht kaum noch die Notwendigkeit für diese Handlungsweise.

Die Ausgabe von effektiven Stücken ist sehr teuer. Außerdem obliegt dem Anleger die gesamte Verwaltung. Er muss Mantel und Bogen mit Talons und Coupons verwalten und jeweils einreichen, um die Zinsausschüttungen gutgeschrieben zu bekommen. Außerdem bekommt der Anleger keine automatischen Benachrichtigungen und Informationen. Aus Sicherheitsgründen kann man die effektiven Stücke in einem geschlossenen Depot (Schließfach) bei der Bank verwahren.

Man kann den Kauf der Aktien bei der Bank tätigen und sich die effektiven Stücke ausliefern lassen. Die meist unwahrscheinlich schön gestalteten bedruckten Urkunden sind für Sammler sehr interessant. Börsennotierte Aktien werden normalerweise in Girosammelverwahrung verwahrt – die Aktie geht nicht physisch an den Kunden über, sondern das Recht an dem Papier. Aufgrund der enormen Menge an einzelnen Aktien werden heute fast ausschließlich Sammelurkunden erstellt. Der Grund liegt in den Kosten und der Verwahrung. Somit ist es kaum noch möglich, eine einzelne Urkunde über einen kleinen Nennwert zu beziehen.

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