Gibt es beim Aktiendepot eine Einlagensicherung?

Aufgrund der Erfahrung aus der Weltwirtschaftskrise und der damals verlorenen Investorengelder wurden auf dem Kapitalmarkt Schutzmechanismen eingeführt. In Deutschland gibt es seit 1998 eine gesetzliche Einlagensicherung, um die Gelder von privaten Anlegern, öffentlichen Stellen und Wirtschaftsunternehmen vor Verlusten zu schützen. Diese Nichtbankeneinlagen unterliegen dem gesetzlichen Einlagensicherungsfonds.

Die Guthaben der Girokonten, alle Termin- und Spareinlagen, Sparbriefe, Bankenzertifikate und Genussrechte sowie Schuldverschreibungen der Banken sind in diesem Schutz beinhaltet. Der Einlagensicherungsfonds gilt nicht für die in den Depots verwahrten und angelegten Gelder. Diese gehören nicht zu den Einlagen der Banken, sie werden nur dort verwaltet. Die Depotbestände sind das Eigentum der jeweiligen Anleger. Sollte es zu einer Bankeninsolvenz kommen, dann kann der Kunde seinen Depotbestand auf ein anderes Depot transferieren lassen. Somit gibt es keine Notwendigkeit für eine Einlagensicherung.

Eine zweite Absicherung von Kundengeldern entsteht durch die freiwilligen Einlagensicherungsfonds der unterschiedlichen Bankengruppen. Damit kommt es zur 100-prozentigen Gesamtabsicherung. Die Absicherung der jeweiligen Bank kann man im Preisaushang und den AGBs ersehen. Banken aus dem Ausland mit deutschen Zweigstellen garantieren die Einlagensicherung des Herkunftslandes. Bei Investmentfonds wacht eine Depotbank darüber, dass die eingelegten Gelder (Sondervermögen) nicht für Gesellschaftszwecke verwendet werden. Fondsgelder dürfen untereinander nicht vermischt werden. In Deutschland gibt es also eine sehr gute Absicherung des Anlegers, wenn dieser keine suspekten Geldanlagen tätigt.

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