Sind Depotgebühren steuerlich absetzbar?

Sind Depotgebühren steuerlich absetzbar?

Depotgebühren können seit der Einführung der Abgeltungssteuer kaum noch abgesetzt werden. Denn damals wurde anstelle des Sparer-Freibetrags der Sparer-Pauschbetrag von aktuell 801 Euro je Person eingeführt.

Pauschbetrag statt individueller Absetzbarkeit

Anders als bei Pauschalbeträgen sonst üblich sind damit aber nicht nur alle Ausgaben bis 801 Euro abgedeckt, sondern auch darüber hinaus. Der Gesetzgeber hat das damit begründet, dass Kapitalanleger durch die Pauschalsteuer von 25 Prozent ohnehin bessergestellt sind als Arbeitnehmer.

Ausnahme bei hohen Ausgaben und niedrigem Einkommen

Das gilt aber nur, wenn der persönliche Steuersatz über 25 Prozent liegt. Wer beispielsweise nur 20 Prozent Einkommensteuer zahlt, der profitiert nicht von der Sonderregel. Er zahlt auf Kapitalerträge genauso wie auf Erwerbseinkommen 20 Prozent Steuern. Für diese Gruppe haben die Gerichte deshalb die Obergrenze gekippt. Das bedeutet aber, dass Depotgebühren steuerlich nur absetzbar sind, wenn die Kosten über 801 Euro betragen und der individuelle Steuersatz bei maximal 25 Prozent liegt.

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Verluste weiterhin anrechenbar

Dagegen können Verluste weiterhin mit Gewinnen verrechnet werden. Allerdings können Verluste aus Aktien nur mit Gewinnen aus Aktien aufgerechnet werden, nicht beispielsweise mit den Einnahmen aus Zinsen.

Steuerberater fragen

Allerdings gilt, dass bei Steuerfragen nur ein Steuerberater wirklich verbindlich Auskunft geben kann. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte deshalb mit einem Fachmann Kontakt aufnehmen.

Günstiger Broker als Alternative

Gerade weil Depotgebühren im Regelfall nicht abgesetzt werden können, sollten Anleger hier nicht unnötig viel bezahlen. Unser Depot Testsieger 2017, der Broker Degiro, hat uns mit einem einfachen und günstigen Tarifmodell überzeugt.

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Wer nur gelegentlich Aktien kauft, den kann aber das fehlende Angebot an weiteren Bankdienstleistungen stören. Denn ein Girokonto oder Festgelder bietet Degrio nicht an. Ansonsten überzeugt der Broker durch äußerst günstige Konditionen.

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