Was bedeutet das Limit beim Aktienkauf?

Jeder möchte gerne Gewinne mitnehmen, von denen man so häufig in der Presse liest. Gerade bei der derzeitigen Niedrigzinssituation sind Aktiengewinne natürlich verführerisch. Bei der Erteilung einer Order für einen Aktienkauf- oder verkauf hat man verschiedene Möglichkeiten. Limits sind dabei Grenzmarken für die Orderausführung.

Eine Verkaufs- oder Kauforder an die Depotbank ohne das Setzen eines Limits wird „Market-Orders“ genannt. Der Ankauf wird dann durch die Bank an der Börse „billigst“ abgewickelt. Auf jeden Fall kaufen – an dem Börsentag – so billig wie möglich – bei viel gehandelten Aktienwerten kein Problem. Bei unbekannteren Aktienwerten sollte man dies nicht so in Auftrag geben, da die Aktie dann eventuell überteuert gezeichnet wird. Hier macht eine Limitorder eher Sinn. Bei einer Kauf-Limit-Order gibt der Kunde einen Betrag an, der nicht überschritten werden darf.

Der Verkauf wird durch die Bank an der Börse „bestens“ abgewickelt. Auf jeden Fall verkaufen – an dem Börsentag – so hoch wie möglich. Dies ist bei den häufig gehandelten Aktien kein Problem, bei unbekannteren Aktienwerten kann die Aktie eventuell deutlich unter Preis veräußert werden. Hier macht wieder eine Limitorder Sinn. Bei der Verkauf-Limit-Order kann man seinen Mindestpreis benennen.

Eine Limitorder erteilt man entweder für einen Tag, bis zu einem bestimmten Termin oder bis Ultimo. Vor Kursverlusten schützt die Stop-Loss-Order, an unerwarteten Kursgewinnen hat man Teil mit der Stop-Buy-Order. Der Handel wird entweder sofort oder gar nicht ausgeführt bei „immediate or cancel“. Der Auftrag wird nur vollständig und sonst gar nicht vollzogen bei „fill or kill“.

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