Was ist Forex?

Was ist Forex?

Viele Menschen die sich noch nicht mit dem Devisenhandel befasst haben, fragen sich sicher „Was ist Forex?“. Als Forex (Foreign Exchange Market, FX Market oder Währungsmarkt) wird der Devisenmarkt bezeichnet, also der Handel mit Währungen. Es ist ein außerbörslicher Online Devisenmarkt im Interbankenhandel, der früher nur den institutionellen Devisenhändlern vorbehalten war, sich aber besonders in den letzten zehn Jahren zum liquidesten Finanzmarkt, auch für private Trader, entwickelt hat.

Der Tagesumsatz in diesem Marktsegment der Finanzindustrie wird auf etwa 4 Billionen US-Dollar geschätzt und ist damit der größte Finanzmarkt der Welt. Durch die steigende Nachfrage haben sich inzwischen viele Forex Broker am Markt etabliert, die den Handel als Market Maker oder als ECN-Broker ausführen. Durch die Forex Definition als Ableitung der Bezeichnung „Foreign Exchange Market“ hat sich auch der Name Forexbroker gebildet, die man auch als FX-Broker bezeichnet.

Was steckt hinter der Devisenhandel Definition?

Die Frage „Was ist Devisenhandel“, kann man dem Laien ganz leicht erklären, denn es handelt sich stets um den Unterschied in der Bewertung von zwei gegenübergestellten Währungen. Man spricht im Forexhandel von Währungspaaren. Am Handel mit Währungspaaren kann grundsätzlich jeder teilnehmen, der ein Handelskonto bei einem der vielen Forex Broker angemeldet hat. Die Eröffnung eines Handelskontos ist ganz einfach und dem Trader wird von den FX-Brokern eine Handelssoftware zur Verfügung gestellt.

Es werden grundsätzlich bestimmte Devisenpaare, zum Beispiel EUR/USD oder GBP/USD usw. gehandelt. Im Forexhandel wird die Währung bis zur vierten Nachkommastelle definiert, was bedeutet, dass die Währungspaare nur in großen Mengen gekauft und wieder verkauft werden können. Man spricht im Forexhandel von einem Lot, einem Mini-Lot oder einem Mikro-Lot, das sind dann 100.000, 10.000 oder 1.000 Einheiten der betreffenden Währung bzw. des Währungspaares.

Der FX Trade hat mit dem Aktienhandel nichts zu tun!

Wenn man Aktien, Anleihen oder Fonds kauft, muss man den gesamten Betrag für den Kauf bezahlen. Das ist im FX Markt nicht so. Der Trader muss beim Forex handeln nur einen kleinen Prozentsatz, der manchmal nur 0,25% bis 1% ausmacht, hinterlegen. Diese Sicherheitsleistung des Traders nennt man Margin. Auf diese Weise handeln auch private Trader täglich mit unglaublichen Summen. Trotz der vergleichsweise geringen Summe, die der Trader aufbringen muss, bekommt er den gesamten Gewinn aus seinem Trade.

Bei einem Trade EUR/USD beispielsweise kauft der Trader 1 Million US-Dollar und muss bei einer Margin von angenommen 1 Prozent nur 10.000 Dollar als Margin hinterlegen. Steigt der Wert des US-Dollar um 1% bekommt der Trader beim Verkauf der Position 10.000 Dollar. Verliert der US-Dollar aber gegenüber dem Euro 1% ist die hinterlegte Margin in Höhe von 10.000 Dollar verloren.

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